Wer ist die Braut?

Ich habe mir den Film auf DVD gekauft, da ich David Tennant als Schauspieler sehr schätze und meine Sammlung an Filmen mit ihm erweitern wollte. Meine Erwartungen waren ziemlich gering, da ich mir von einer doch eher unbekannten romantischen Komödie nicht sonderlich viel erhoffte, die Storys sind ja doch meist die selben. Und so war ich ein wenig überrascht, das mir der Film doch recht gut gefallen hat.

Zunächst möchte ich euch kurz erzählen, worum es in dem Film geht: Als Hollywood Star ist es nicht leicht zu heiraten. Das muss auch Lara (Alice Eve) feststellen, als sie ihren Verlobten James (David Tennant), ein Autor von Liebesromanen, ehelichen möchte. Um der Presse aus dem Weg zu gehen, soll die Hochzeit auf der sehr, sehr kleinen schottischen Insel Hegg stattfinden.
Doch selbst dort ist das Paar nicht sicher und ein ganz besonders hartnäckiger Paparazzo taucht auf der Insel auf. Um der Presse etwas vorzuspielen stellen und Laura aus dem Geschehen

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Konzert: Bastille - SWR3 New Pop Festival 2013

Ich hatte euch ja bereits das Album von Bastille vorgestellt, jetzt folgt dazu gleich noch der Bericht über ein Konzert der Jungs aus England.

Am Donnerstag waren Bastille beim SWR3 New Pop Festival in Baden-Baden. Schon am frühen Nachmittag waren die Jungs zu Gast bei Pierre M. Krause zum Startalk vor dem Kurhaus. Außerdem spielten sie dort zwei ihrer Songs unplugged (Das Video von SWR3 gibts hier) und zwar Things We Lost In The Fire, die neue Single, und Pompeii. Schon diese kleine Kostprobe machte wahnsinnige Lust auf das richtige Konzert am Abend.

Das wirkliche erste Highlight des Tages folgte für mich im Anschluss an den Unplugged Auftritt, da ich die

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Single: YOU'RE NOBODY TILL SOMEBODY LOVES YOU - James Arthur (2013)

Ihr kennt vielleicht die Single "Impossible" von James Arthur. Schließlich erreichte die Debütsingle des britischen X-Factor Gewinners Platz 5 in den deutschen Charts.

Heute wurde die zweite Single des 25-Jährigen das erste Mal im britischen Radio gespielt. Erscheinen wird

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Doctor Who für Einsteiger

Die TARDIS
Ich dachte es wird Zeit euch eine meiner absoluten Lieblingsserien vorzustellen: DOCTOR WHO. Ich habe lange überlegt, wie ich die Serie am besten beschreiben soll und bin zu dem Schluss gekommen, dass es ziemlich schwer ist. Deshalb gibt es nur eine ganz kurze Erklärung und dann einen Bericht über fünf Folgen der "neuen" Serie zum Kennenlernen, mehr dazu weiter unten.

Doctor Who wird dieses Jahr fünfzig Jahre alt und ist damit eine der am längsten laufenden Serien. Sie ist eine britische Science-Fiction Serie, welche die Abenteuer eines Time Lords, welcher unter dem Namen "Der Doktor" bekannt ist, erzählt. Die Time Lords stammen von Planeten Gallifrey und sehen äußerlich aus wie die Menschen (oder die Menschen sehen aus wie Time Lords).

Der Doktor reist mit seinem Raum-Zeit-Schiff TARDIS ("Time And Relative Dimension In Space") durch

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Take The Crown Tour 2013 - Robbie Williams

Das Konzert ist jetzt zwar schon fast einen Monat her, aber ich möchte euch trotzdem davon berichten, weil es kurz gesagt einfach eine geniale Show war.

Ich wollte schon als Teenager unbedingt auf ein Robbie Williams Konzert, aber meine Mutter meinte ich wäre zu jung, um hin zu gehen und hat mir versprochen, dass wir gehen, wenn er einmal wieder kommen sollte. Als ich dann im letzten November mitbekommen habe, dass Robbie Williams im Sommer 2013 auf Europatournee geht, hatte meine Mutter einfach keine Wahl und musste uns Tickets kaufen. Und meinem Vater gleich auch noch eines, da der Termin des Konzerts in Stuttgart genau auf ihren Hochzeitstag fiel.

Und noch perfekter wurde das ganze, da Olly Murs als Special Guest, bzw. Support Act für die ganze Tour bestätigt wurde und wie ihr sicherlich bald merken werdet, bin ich ein großer Fan von ihm. Das bedeutete für mich also meinen absoluten Lieblingssänger und den Meister Robbie Williams am selben Tag auf der selben Bühne zu sehen.

Nach neun Monaten freudiger Erwartung war es dann soweit, am 11.08. ging es nach Stuttgart in die Mercedes-Benz Arena. Das Programm des Konzerts bestand aus einem DJ zum "Aufwärmen", danach dem Set von Olly und dann die Show von Robbie.


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Die Unfassbaren - Now You See Me

Endlich hatte ich mal wieder Zeit ins Kino zu gehen. Von "Die Unfassbaren" hatte ich schon gehört, als den
überraschenden Kinohit des Sommers. Und nachdem ich den Film gesehen habe, muss ich sagen, ich kann mir denken warum - er ist einfach unterhaltsam.

"Die Unfassbaren" ist ein Thriller, ein bisschen im Stil von "Ocean's Eleven". Der Film handelt von vier Illusionisten, welche von einem Unbekannten als Team angeheuert werden und ein Jahr später bei Ihren Shows Raubzüge mithilfe der Magie durchführen und ihr Publikum mit Geld beschenken. Das FBI und Interpol versucht den Zauberkünstlern auf die Spur zu kommen. Dabei greifen sie zusätzlich auf die Hilfe eines ehemaligen Illusionisten zurück, der für viel Geld die Tricks anderer Illusionisten aufdeckt.

Viel mehr möchte ich zur Handlung eigentlich gar nicht sagen, schaut euch am besten noch den Trailer (am Ende des Posts) an, und ihr

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Single: LOST GENERATION - Rizzle Kicks (2013)

Dieses Lied krieg ich in letzter Zeit nicht mehr aus dem Kopf.

Rizzle Kicks, das englische Hip Hop Duo, dessen Song "Mama Do The Hump" einigen von euch bekannt sein dürfte. In Deutschland sind die beiden Jungs, Jordan und Harley, nicht besonders bekannt, aber in Großbritannien erscheint heute ihr zweites Album "Roaring 20s" und die erste Singleauskopplung "Lost Generation" stieg auf Platz 9 der britischen Single-Charts ein.

Und da ich sehr viel britisches Radio höre (und auch britisches Fernsehen schaue, was im Moment aber

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Album: BAD BLOOD - Bastille (2013)

Als erstes möchte ich euch eines meiner momentanen Lieblingsalben  empfehlen: Bad Blood von Bastille.

Bad Blood ist das Debütalbum der britischen Alternative-Rock Band Bastille, welche sich aus dem Singer-Songwriter Dan Smith und seinen Musikern Will Farquarson, Chris Wood, Kyle Simmons besteht. Die in Deutschland vermutlich bekannteste Single aus dem Album ist "Pompeii", das erste Lied des Albums, ich bin mir sicher, ihr habt es schon einmal gehört. Wenn nicht, klickt hier.

Und wenn euch "Pompeii" gefällt, wird euch auch der Rest des Albums gefallen. Die anderen Lieder sind ähnlich, aber doch abwechslungsreich. Das Album überzeugt als eine Einheit, aber einige der Lieder stechen durch ihre melancholischen Texte hervor (Laughter Lines, Bad Blood). Dies spiegelt sich auch in den meist etwas rätselhaften, düsteren

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Musikprojekt

Nachdem ich heute angekündigt habe, auch über Musik zu berichten, wird es nun wohl Zeit, dass ich das auch tue.

Dazu habe ich mir etwas überlegt, da ich nicht wusste, wo ich anfangen soll. Also habe ich mir eine Liste erstellt, mit allen vollständigen Alben, die ich bis heute besitze und werde euch nun nach und nach alle vorstellen. Ich warne euch, das kann ein Weilchen dauern.

Ihr könnt mir auch gerne Alben empfehlen, ich freue mich über Kommentare unter diesem Post.





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Von "Ich liebe Filme" zu "Julias Entertainment Blog"

Hallo liebe Leser.

Ich war in letzter Zeit nicht sonderlich aktiv, das möchte ich nun ändern und einen kleinen Neuanfang wagen. Wie euch vielleicht auffällt, habe ich den Titel geändert und auch schon ein paar weitere Seiten hinzugefügt. Ich möchte den Umfang meines Blogs ein wenig erweitern. Die Filmrezensionen bleiben euch erhalten und auch die Infos über Serien und Fernsehfilme. Dazu kommen soll ein Bereich über Musik, in dem ich euch über meine doch recht große Musiksammlung (ob gut oder schlecht, dürft ihr dann entscheiden) informieren möchte und sicherlich auch ab und zu von Konzerten berichten werde.

Ich hoffe es gefällt euch! Tipps und Anregungen oder sonstige Kommentare sind herzlich willkommen.

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Broadchurch (TV Serie)

Neue TV Serie aus Großbrittanien: Broadchurch
Ich bin über einige britische Bekannte zu der Serie gekommen. "Broadchurch" ist eine Krimiserie vom britischen Fernsehsender itv. Nachdem ich mir über die zwei Monate hinweg, so lange die Serie lief, anhören durfte, wie unglaublich spannend sie ist, habe ich mir jetzt die DVD Box bestellt und ich muss sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht! Die DVD kam am Freitag an und ich habe den Sonntag damit verbracht die ganze Serie zu schauen (dank meinem Laptop draußen in der Sonne). Eigentlich hatte ich das so nicht geplant, aber ich konnte einfach nicht aufhören. Die Serie ist wahnsinnig mitreißend. Aber erst einmal kurz zum Inhalt:

Zu Beginn der Urlaubssaison in Broadchurch verschwindet Danny Latimer, ein einheimischer Junge und seine Mutter Beth macht sich sofort auf die Suche. Währenddessen kehrt ihre beste Freundin, Ellie Miller (gespielt von Olivia Coleman) aus dem Urlaub zurück zu ihrer Arbeit bei der Polizei zurück. Dort muss sie feststellen, dass sie nicht die erwartete Beförderung bekommen hat, sondern die Stelle an Alec Hardy (dargestellt von David Tennant), einen auswärtigen Polizeibeamten, gegangen ist. Hardys Ruf ist nicht gerade der beste, nachdem er seine letzte Stelle nach einem ungelösten Mordfall verlassen hat.

Dannys Leiche wird am Strand, am Fuße der Broadchurch auszeichnenden Klippen gefunden. Miller und Hardy versuchen gemeinsam dem Mörder auf die Spur zu kommen und können dabei nicht verschiedener an die Sache herangehen. Ellie Miller hat eine starke Verbindung zu den Bewohnern ihres Dorfes und kann sich nicht vorstellen, dass überhaupt irgendwer einen Mord begangen hat, während Alec Hardy abgestumpft jedem einzelnen den Mord zutraut und einfach nur besessen davon ist den Mörder zu identifizieren.

Broadchurch wird zum Medienspektakel und das Dorf kämpft mit den Folgen des Mordes: dem Misstrauen untereinander, dem Medienauflauf, den fernbleibenden Touristen und überhaupt dem Umgang mit der gesamten Situation.

Mehr möchte ich nicht verraten, schließlich möchte ich euch die Spannung nicht nehmen. Ich kann nur sagen, dass ich verteilt über die acht Folgen der Serie, nahezu jeden der Hauptcharaktere mindestens einmal verdächtigt habe der Mörder zu sein und mit der Auflösung absolut nicht gerechnet habe.

D.I. Alec Hardy (David Tennant) und
D.S. Ellie Miller (Olivia Coleman)
Das schöne an diesem achtteiligen Krimi, ist, dass er im Vergleich zu ähnlichen in Spielfilmlänge, die Zeit hat auf viele der Verdächtigen einzugehen und deren Charakter zu beleuchten. Man ermittelt quasi mit. Schaut man jede Woche eine Folge, so hat man auch ungefähr genauso lange gebraucht, wie die Polizei, um den Mörder zu finden.

Zusätzlich zu dem Vorgehen in Broadchurch, geht es auch um die Vergangenheit von Alec Hardy, ein zusätzliches Geheimnis, über das man sich eine Weile den Kopf zerbrechen kann.

Ich wäre gerne weniger kryptisch, aber ich möchte einfach nicht zu viel verraten und euch die Spannung nehmen.

Was noch erwähnenswert ist, ist die, meiner Meinung nach, durchweg gute Besetzung. Mit Olivia Coleman und David Tennant als Ermittlerduo ist die Besetzung eigentlich schon sehr gelungen. Gerade Tennant, den ich bisher hauptsächlich aus "Doctor Who", "Harry Potter" und der BBC Serie "Casanova" kannte, brilliert in seiner neuen Rolle als verschrobener, von der Vergangenheit geplagter Kommisar. 
Aber auch der Rest des Casts überzeugt, wie zum Beispiel Arthur Darvill, ebenso ein ehemaliger Darsteller aus "Doctor Who", als Vikar oder David Bradley, Harry Potters Mister Filch, als Besitzer des lokalen Zeitungskiosk.

Der Ort des Geschehens: Der Strand von Broadchurch. Hier mit dem versammelten Cast. 






















Es bleibt eigentlich nur zu sagen, überzeugt euch selbst! Die Serie ist wirklich sehenswert. Allerdings sollte ich vorwarnen: Sie ist bisher nur auf Englisch verfügbar. 

Also auf geht's: Legt euch die DVDs zu (am besten direkt bei Amazon UK) oder schaut hier vorbei. Ihr werdet nicht enttäuscht sein!


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Les Misérables

Ich melde mich zurück mit einem Bericht von meinem letzen Kinobesuch.

Schon als ich im letzten Jahr davon gehört habe, dass es einen neuen "Les Misérables" Film geben wird und zwar in Musical Form, war ich begeistert. Zunächst war ich von der Besetzung etwas irritiert, da ich mir nicht sicher war, ob ein Cast voll von Hollywood Stars, wie Anne Hathaway und Russell Crowe, die Lieder des Musicals nicht ruinieren, wie es damals bei "Phantom der Oper" der Fall war. Doch zumindest Hugh Jackman lies hoffen, da er ja schließlich ein etablierter Musical-Darsteller ist.

Und spätestens nach der diesjährigen Oscar Verleihung, bei der die Besetzung live gesungen hat, war ich mir sicher, ich muss diesen Film sehen.

Mit Taschentüchern bepackt, ich kannte die Story ja und wusste, dass ich sicherlich weinen werde, machte ich mich dann gestern auf in Kino. Und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht! Der Film war wundervoll.

Aber zunächst für die, die die Geschichte nicht kennen, eine grobe Skizze der Handlung:

Cosette und Marius
Es wird das Leben von Jean Valjean erzählt, der verhaftet wurde, da er Brot gestohlen hat. Er wird nach verlängerter Haft, wegen Fluchtversuchen, auf Bewährung entlassen und hofft ein neues Leben beginnen zu können. Da ihm dies unter seiner eigenen Identität nicht gelingt, nimmt er eine andere an und gelangt zu Erfolg. Doch als Inspector Javert, der in dem Gefängnis gearbeitet hatte, in der Stadt auftaucht in der er sich niedergelassen hat, ist er gezwungen wieder zu fliehen. Dabei nimmt er Cosette (Isabelle Allen / Amanda Seyfried), die Tochter einer verstorbenen Angestellten (Fantine, gespielt von Anne Hathaway) mit, da er sich an Fantines Elend und Tod mitschuldig fühlt. Sie fliehen nach Paris, wo Cosette Marius kennenlernt. Dieser gehört zu einer Studentengruppe, die in den Juniaufstand von 1832 involviert sind. In eben diesem geraten Jean Valjean und Inspector Javert wieder aneinander.

Das ist wirklich nur eine grobe Skizze des Ablaufs, es sind so viele verschiedene Menschen und deren Geschichten in die Handlung eingeflochten, dass es eine Weile dauern würde alles zu erzählen. Der Film hat nicht ohne Grund eine Spieldauer von 158 Minuten. Doch lasst euch nicht von der Länge abschrecken, es wird nicht langweilig.

Die Geschichte an sich ist schon sehr mitreißend und ergreifend, gerade dadurch, dass das Leben der Armen im Frankreich nach der Julirevolution 1930 zeigt. Und wer bereits eine Verfilmung oder das Musical selbst kennt, wird mir zustimmen.

Das besondere an dem Film ist, dass die Darsteller direkt am Set gesungen haben und die Aufnahmen nicht, wie bei vielen anderen Musicalfilmen nachsynchronisiert wurden. Das merkt man, ich kenne viele der Songs aus Les Misérables in und auswendig, doch mit so viel Gefühl habe ich sie glaube ich noch nie gesungen gehört. Die rein musikalische Qualität leidet ein wenig darunter, manche Töne klingen eher schief, aber der Film profitiert davon.

Gavroche
Die Darsteller sind allesamt überragend. Anne Hathaway, die zwar nur in einem kleinen Teil des Filmes zu sehen ist, überzeugt besonders, den Oscar als beste Nebendarstellerin hat sie meiner Meinung nach verdient. Aber auch Hugh Jackman, verkörpert seine Rolle gut, auch wenn sein Gesang manchmal etwas seltsam ist. Nicht zu vergessen ist auch die schräge Rolle einer Gastwirtin, die von Helena Bonham Carter gespielt wird. Besonders berührt hat mich Daniel Huttelstone, der den kleinen Jungen Gavroche spielt, der den Studenten bei dem Aufstand beisteht. Ich will nicht zu viel verraten, aber er ist für mich der Held des Filmes!

Was ich auch noch loswerden muss, auch wenn es nicht wirklich etwas mit dem Film zu tun hat, ich finde es bemerkenswert, dass Anne Hathaway sich die Haare bei den Dreharbeiten wirklich abschneiden hat lassen.

Falls Ihr den Film noch nicht gesehen haben solltet, schaut ihn euch an. Es ist eine wunderschöne Verfilmung des Musicals und ist absolut sehenswert!

Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn der Film in eurem Kino als Originalversion läuft, schaut diese an. Da die Synchronisierung nahezu unnötig ist, da die Lieder sowieso nicht übersetzt werden und die paar Sätze die gesprochen werden brauch man dann im Grunde auch nicht auf Deutsch.


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Was passiert, wenn's passiert ist

Heute mal wieder News aus dem Kino und zwar von einem meiner Meinung nach ausnahmsweise gut gelungenen Episodenfilm. Der Film erzählt von vier Paaren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und alle ein Kind erwarten. Er erzählt die unterschiedlichen Emotionen, die die Schwangeren durchleben und das auf eine sehr humorvolle Art und Weise. Mein Lieblingspart ist ja die "Daddygang" muss ich sagen.

So wirklich viel mehr lässt sich eigentlich gar nicht erzählen, ohne den ganzen Film zu verraten. Dafür hab ich euch ein Paar Zitate aus dem Film zusammengeschrieben.
"Naja, du pinkelst auf ein Stäbchen, das ist idiotensicher."
"Ich sag's wie's ist... Schwanger sein ist scheiße."
"Hätte ich gewusst, dass ich solche Möpse bekomme, hätte ich mich schon vor Jahren schwängern lassen."
Der Film von Kirk Jones (Die Zauberhafte Nanny) glänzt natürlich vor allem durch seine Schauspieler. Mit von der Partie sind Cameron Diaz, Matthew Morrison, Chace Crawford, Anna Kendrick und Jennifer Lopez.
Die Story des Films ist eher einfach gestrickt und erinnert an einen Schwangerschaftsratgeber.

Fazit: Der Film ist empfehlenswert, wenn man nach einem amüsanten Zeitvertreib sucht, der nicht besonders tiefgängig ist. Etwas Besonderes kann man von dem Film allerdings nicht erwarten.

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Ted

Viele reden darüber. Und jetzt auch ich. "Ted". Der Film mit dem süßen Teddybär der momentan im Kino läuft. Und wer sich jetzt fragt, warum ich plötzlich auf Kinderfilme umgestiegen bin, der täuscht sich.

Ted ist in Wirklichkeit kein süßer Teddy, sondern eher ein ziemlich versautes und heruntergekommenes Kuscheltier. Und das nicht vom Aussehen her. Schaut euch einfach den Trailer an, viel mehr gibt es eigentlich kaum zu sagen.
Mal davon abgesehen, dass der Film schon ziemlich vulgär und auch ein bisschen dümmlich wirkt, ist er aber auch absolut lustig. Und spannend und auch echt rührend.

Johns Leben besteht eigentlich größtenteils daraus mit seinem lebendig gewordenen Teddybären abzuhängen.  Da die beiden aber hauptsächlich mit Kiffen, Saufen und dumme Sprüche klopfen sind, droht Johns Beziehung in die Brüche zu gehen. Dadurch kommt es zu ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen den "Donnerbuddys".

Ich würde sagen, wer zum Beispiel American Pie oder auch Family Guy mag, wird diesen Film lieben. Wer damit nicht so viel anfangen kann, der wird (wie ich) etwas hin und her gerissen sein. Es gibt viele lustige Szenen und es wird auch spannend, was einen über die etwas zu derb geratenen Szenen hinweg sehen lässt.



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Wer's glaubt wird selig

Jetzt war ich nach langer Zeit mal wieder in einem deutschen Film im Kino. Es gibt ja leider nicht so viele. Und ich muss sagen, als ich den Trailer gesehen hatte fand ich ihn zwar lustig, aber ich hatte etwas Angst, dass alle lustigen Szenen schon im Trailer sind. Das gibt's ja öfters. Aber diese Angst war völlig unbegründet. Der Film ist super lustig, das Thema ziemlich schräg.
Nach dem Tod seiner Schwiegermutter kommt Georg auf eine geniale Idee um das verkümmerte Bergdorf Hollerbach, in dem er lebt, zu retten. Er will die verstorbene Daisy heilig sprechen lassen, um Pilgerer anzuziehen. Da man dafür Wunder benötigt, beginnen Georg und seine Freunde diese zu "produzieren". Und zwar wortwörtlich.

Die Rahmengeschichte ist ein Gespräch zwischen Georg und dem Papst, das meiner Meinung nach nicht unbedingt hätte sein müssen, dem Film aber auch nicht wirklich schadet. Er zieht ihn höchstens ein bisschen in die Länge. Mit dem Rest des Filmes hat sich der Regisseur von "Wer früher stirbt ist länger tot" Marcus Rosenmüller selbst übertroffen. Was die Dorfbewohner alles bewerkstelligen, um ihr Ziel zu erreichen, ist der Hammer und einfach zum Wegschmeißen.

Auch die Schaupieler sind gut ausgewählt: Christian Ulmen, den viele vermutlich als Günther aus "Männerherzen" kennen, spielt sich mit seiner unverkannten Art in die Herzen der Zuschauer und Hannelore Elsner macht sich als Leiche echt gut.

Also kurzgesagt: Wenn ihr mal wieder Lust auf einen lustigen, nicht dümmlichen, unterhaltsamen deutschen Film habt, dann schaut euch "Wer's glaubt wird selig" an! Ich habe jedenfalls schon lange nicht mehr so bei einem deutschen Film gelacht - höchstens über ihn.



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Die Häupter meiner Lieben

Ach du meine Güte! So etwas schräges habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Und leider war es nicht nur schräg, sondern auch nicht sonderlich gut.

"Die Häupter meiner Lieben" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ingrid Noll mit Heike Makatsch und Christiane Paul in den Hauptrollen.

Es geht um die beiden Freundinnen, Maja und Cora, die ihre Männerprobleme über die Jahre auf eine ganz besondere Art und Weise lösen. Sie bringen sie um. Nunja, klingt nach einer schwarzen Komödie, ist allerdings eher selten lustig, sondern eher verstörend.

Das einzig wirklich positive an dem Film (zumindest für die weiblichen Wesen unter uns) war dieser Anblick:


Und die schönen Landschaftsaufnahmen aus der Toskana, in der der Film teilweise spielt.

Fazit: Wer Lust auf etwas seltsames hat, kann ihn sich gerne anschauen. Alle anderen sollten lieber die Finger vom Film lassen und zum Buch greifen, das war hoffentlich nicht ohne Grund ein Bestseller.

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In guten Händen

Ich hätte nicht erwartet, dass die Erfindung des Vibrators so amüsant war. Aber das ist sie, zumindest in dem Film "In guten Händen" (Originaltitel: "Hysteria"). Und da er wirklich auf einer wahren Begebenheit beruht (wie extra betont wurde), wird es wohl auch genauso lustig gewesen sein.

Die Geschichte um den Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) spielt im London der 1880 Jahre. Der junge Arzt von einem Frauenarzt angestellt, der Frauen mithilfe einer Massagetherapie (ich möchte es zumindest mal so nennen) von Hysterie heilt. Kurzgefasst: Seine Hand beginnt zu schmerzen und er kann seine Arbeit nicht mehr ausführen. Daraufhin erfindet er mit seinem Freund ein elektrisches Massagegerät.

Die Sache an sich ist vielleicht nicht so besonders, aber das wie ist es. Die Handlung ist wahnsinnig lustig und von britischem Humor gespickt.

Und es gibt eine zweite Geschichte im Film: Die Geschichte von Charlotte Dalrymple (Maggie Gyllenhaal), eine der zwei Töchter des Frauenarztes. Sie ist die aufständische der beiden, kämpft für die Rechte der Frauen, betreut ein Armenhaus mit Schule und setzt sich auch sonst für die Bedürftigen ein. Ganz gegen den Willen ihres Vaters. Und vom heutigen Standpunkt ausgehend, weiß man, dass sie (zum Glück) mit ihren Zukunftsvorstellungen recht behalten wird. Natürlich ist dies nicht die erste Geschichte einer starken Frau. Aber sie gibt dem Film noch einmal einen ganz anderen Geschmack.

Die romantische Seite des Films ist natürlich mal wieder völlig absehbar. Da dieser Teil aber nicht im Mittelpunkt steht, finde ich das nicht schlimm.

Die Schauspieler im Film finde ich gut, aber nicht herrausragend. Felicity Jones, die die andere Tochter des Arztes spielt, erscheint mir in gewissen Passagen etwas unglaubwürdig. Maggie Gyllenhaal sticht dafür umso mehr heraus. Ihre Darbietung einer Frau, die zu dem steht, was sie denkt ist wirklich stark.

Fazit: Der Film sehr unterhaltsam ist und die Geschichte des Vibrators tatsächlich erzählenswert ist.

Spaßiges Extra: Der Zeitraffer über die verschiedenen Modelle des besagten Gerätes ;-)




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Der Sternwanderer

Heut gibt es etwas aus der Fantasy Sparte. Ich bin nicht wirklich verrückt nach Fantasy Filmen, aber manchmal schaue ich gerne einen Film aus diesem Genre.

Und nach meiner letzten Fehlauswahl von "Die Geheimnisse der Spiderwicks", war "Der Sternwanderer" (Originaltitel: "Stardust") ein Glücksgriff. Ich bin auf den Film auf Umwegen gestoßen. Das ist mir jetzt fast peinlich, aber mein in letzter Zeit wiederaufkeimender Take That Fandom hat mich auf diesen Film gebracht. Sie haben nämlich den Titelsong des Films bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele gesungen und da ich den Song liebe, dachte ich der Film könne vielleicht auch was sein. Und so war es dann auch.

"Der Sternwanderer" ist ein Fantasy-Märchen aus dem Jahr 2007. Zu Beginn befindet man sich in dem englischen Dorf Wall, was in der Nähe einer großen Mauer liegt, welche die normale Welt vom magischen Königreich Stormhold abtrennt.

Zu Beginn des Filmes begibt sich zunächst der junge Dustan aus Wall verbotenerweise auf die andere Seite. Dort trifft er auf ein junges Mädchen, das von einer Hexe als Sklavin gehalten wird. Er verbringt eine Nacht mit ihr, bevor er nach Wall zurück kehrt. Einige Zeit später wird sein, aus dieser Nacht entsprungener Sohn Tristan für ihn an der Mauer abgegeben.
Achtzehn Jahre später begibt sich Tristan (Charlie Cox) ebenfalls auf die andere Seite der Mauer, wo seine abenteuerliche Reise beginnt.
Eigentlich hatte er sich auf den Weg gemacht um seiner Angebeteten Victoria (Sienna Miller) eine gefallene Sternschnuppe als Geschenk zu bringen. Sie hatte ihm versprochen ihn zu heiraten, wenn er das tue.
Doch die Sternschnuppe entpuppt sich als ein wunderschönes Mädchen mit dem Namen Yvaine (Claire Danes), welches sich dagegen wehrt, dass Tristan sie gefangen nehmen will. Außerdem hat es die mächtige Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) auf Yvaines Herz abgesehen, da man durch das Herz eines Sternes ewiges Leben erlangen kann. Und auch die Söhne des Königs von Stormhold haben es auf sie abgesehen, da sie die Kette besitzt, von welcher die Thronfolge abhängt.
So findet sich Tristan plötzlich in der Rolle des Beschützers von Yvaine wieder und eine abenteuerliche Flucht beginnt, auf der sich Yvaine und Tristan immer näher kommen.

Schon an der Beschreibung des Films kann man erkennen, dass er eigentlich von allem etwas hat. Er ist spannend, romantisch und hat Witz.
Ich finde der Film ist gut gemacht, hat tolle Effekte und auch die Besetzung lässt nichts zu Wünschen übrig. Gerade Michelle Pfeiffer überzeugt als böse Hexe und Robert De Niro als tuntiger Captain Shakespeare macht richtig Spaß.

Erwähnenswert sind auch noch die Königssöhne (Mark StrongCharlie Cox, u.a.), die um den Thron kämpfen. Die bereits verstorbenen weilen als Geister unter den anderen und beobachten diese, das ist teilweise echt zum Totlachen.

Mein Fazit: Auch für nicht Fantasy-Fans ein toller Film, außer man ist einer von denen, für die alles realistisch sein muss, aber dann sollte man vielleicht sowieso auf Dokumentationen umsteigen ;-) Und für alle, die Fantasy mögen ist er sowieso perfekt.

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Shutter Island

In Shutter Island von Martin Scorsese geht es um den Marshal Edward Daniels, gespielt von Leonardo DiCaprio, der mit seinem Partner auf der Insel Shutter Island das Verschwinden einer Patientin untersuchen soll. Auf Shutter Island ist eine Einrichtung für psychisch kranke Schwerverbrecher, weshalb es wichtig ist, die Verschwundene wiederzufinden.

Während den Ermittlungen zieht ein Hurrican auf, weshalb die Ermittler auf der Insel festsitzen und Daniels findet herraus, dass es auf Shutter Island nicht mit rechten Dinegn zu geht und mit den Patienten Experimente durchgeführt werden. Schon bald bekommt Daniels Panikattaken und wird von Halluzinationen geplagt. Auch seine körperliche Verfassung verschlechtert sich zunehmends. Er findet zwar nach einiger Zeit die Patientin, stößt aber auf immer mehr Rätsel, die ihn dazu zwingen auf der Insel zu bleiben...

Der Psychothriller ist wirklich fesselnd. Zu Beginn war ich noch sehr skeptisch, da ich es seltsam fand, nicht zu wissen, was da eigentlich los ist. Ich habe es nicht verstanden, was mich zunächst gestört hat, doch im Nachhinein betrachtet ist, dies das, was den Film ausmacht. Man ist gefangen und versucht herauszufinden, was eigentlich wirklich passiert.

Das und auch die gute Leistung der Schauspieler macht diesen Film wirklich sehenswert.

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Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

Im vierten Film der Pirates of the Caribbean Serie macht sich Jack gemeinsam mit Blackbeard (Ian McShane) und seiner Tochter (Penélope Cruz) auf den Weg zur Quelle der ewigen Jugend. Da auch die Spanier und die Briten auf der Suche nach derselben sind, beginnt ein Wettlauf um die Kelche und die Träne der Meerjungfrau, die benötigt werden um die Wirkung der Quelle nutzen zu können.

Ich hatte es schlimmer erwartet. Ich dachte bisher "eigentlich kanns ja nichts mehr werden". Meistens wird es schlecht, wenn man zwanghaft verucht eine Reihe fortzuführen, obwohl die eigentliche Idee schon längst abgedreht ist.
Doch um ehrlich zu sein, war ich positiv überrascht. Die Story war ganz gut, die neuen Charaktere haben das Ganze in bisschen aufgemischt. Und Johnny Depp glänzte natürlich mal wieder, das muss man ihm lassen. Und die Filmmusik war ebenfalls (wie allerdings erwartet) toll, wenn auch vielleicht ein wenig zu ähnlich zum zweiten und dritten Teil.
Allerdings hat im Film doch eine durchgehende Spannungslinie gefehlt. Irgendwie ist wenig Unerwartetes passiert, wogegen in den anderen Teilen doch einige Überraschungen passiert sind.
Zu den "technischen" Details des Films: Das Filmen in 3D hätte man sich sparen können, zumindest, so lang der Stand der Technik so ist, wie derzeit. Ein digitales HD Bild ist wesentlich besser und verleiht dem ganzen fast die selbe Bildtiefe.
Froh war ich, dass ich den Film auf Englisch gesehen habe, denn die neue deutsche Stimme von Jack ist fast schon unterirdisch, das passt einfach nicht, nicht zu dieser Rolle.
Doch alles in Allem ist der Film meiner Meinung nach eine (fast) gelungene Fortsetzung der Reihe, wobei der erste Film doch immer der Beste bleiben wird.

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