Was passiert, wenn's passiert ist

Heute mal wieder News aus dem Kino und zwar von einem meiner Meinung nach ausnahmsweise gut gelungenen Episodenfilm. Der Film erzählt von vier Paaren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und alle ein Kind erwarten. Er erzählt die unterschiedlichen Emotionen, die die Schwangeren durchleben und das auf eine sehr humorvolle Art und Weise. Mein Lieblingspart ist ja die "Daddygang" muss ich sagen.

So wirklich viel mehr lässt sich eigentlich gar nicht erzählen, ohne den ganzen Film zu verraten. Dafür hab ich euch ein Paar Zitate aus dem Film zusammengeschrieben.
"Naja, du pinkelst auf ein Stäbchen, das ist idiotensicher."
"Ich sag's wie's ist... Schwanger sein ist scheiße."
"Hätte ich gewusst, dass ich solche Möpse bekomme, hätte ich mich schon vor Jahren schwängern lassen."
Der Film von Kirk Jones (Die Zauberhafte Nanny) glänzt natürlich vor allem durch seine Schauspieler. Mit von der Partie sind Cameron Diaz, Matthew Morrison, Chace Crawford, Anna Kendrick und Jennifer Lopez.
Die Story des Films ist eher einfach gestrickt und erinnert an einen Schwangerschaftsratgeber.

Fazit: Der Film ist empfehlenswert, wenn man nach einem amüsanten Zeitvertreib sucht, der nicht besonders tiefgängig ist. Etwas Besonderes kann man von dem Film allerdings nicht erwarten.

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Ted

Viele reden darüber. Und jetzt auch ich. "Ted". Der Film mit dem süßen Teddybär der momentan im Kino läuft. Und wer sich jetzt fragt, warum ich plötzlich auf Kinderfilme umgestiegen bin, der täuscht sich.

Ted ist in Wirklichkeit kein süßer Teddy, sondern eher ein ziemlich versautes und heruntergekommenes Kuscheltier. Und das nicht vom Aussehen her. Schaut euch einfach den Trailer an, viel mehr gibt es eigentlich kaum zu sagen.
Mal davon abgesehen, dass der Film schon ziemlich vulgär und auch ein bisschen dümmlich wirkt, ist er aber auch absolut lustig. Und spannend und auch echt rührend.

Johns Leben besteht eigentlich größtenteils daraus mit seinem lebendig gewordenen Teddybären abzuhängen.  Da die beiden aber hauptsächlich mit Kiffen, Saufen und dumme Sprüche klopfen sind, droht Johns Beziehung in die Brüche zu gehen. Dadurch kommt es zu ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen den "Donnerbuddys".

Ich würde sagen, wer zum Beispiel American Pie oder auch Family Guy mag, wird diesen Film lieben. Wer damit nicht so viel anfangen kann, der wird (wie ich) etwas hin und her gerissen sein. Es gibt viele lustige Szenen und es wird auch spannend, was einen über die etwas zu derb geratenen Szenen hinweg sehen lässt.



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Wer's glaubt wird selig

Jetzt war ich nach langer Zeit mal wieder in einem deutschen Film im Kino. Es gibt ja leider nicht so viele. Und ich muss sagen, als ich den Trailer gesehen hatte fand ich ihn zwar lustig, aber ich hatte etwas Angst, dass alle lustigen Szenen schon im Trailer sind. Das gibt's ja öfters. Aber diese Angst war völlig unbegründet. Der Film ist super lustig, das Thema ziemlich schräg.
Nach dem Tod seiner Schwiegermutter kommt Georg auf eine geniale Idee um das verkümmerte Bergdorf Hollerbach, in dem er lebt, zu retten. Er will die verstorbene Daisy heilig sprechen lassen, um Pilgerer anzuziehen. Da man dafür Wunder benötigt, beginnen Georg und seine Freunde diese zu "produzieren". Und zwar wortwörtlich.

Die Rahmengeschichte ist ein Gespräch zwischen Georg und dem Papst, das meiner Meinung nach nicht unbedingt hätte sein müssen, dem Film aber auch nicht wirklich schadet. Er zieht ihn höchstens ein bisschen in die Länge. Mit dem Rest des Filmes hat sich der Regisseur von "Wer früher stirbt ist länger tot" Marcus Rosenmüller selbst übertroffen. Was die Dorfbewohner alles bewerkstelligen, um ihr Ziel zu erreichen, ist der Hammer und einfach zum Wegschmeißen.

Auch die Schaupieler sind gut ausgewählt: Christian Ulmen, den viele vermutlich als Günther aus "Männerherzen" kennen, spielt sich mit seiner unverkannten Art in die Herzen der Zuschauer und Hannelore Elsner macht sich als Leiche echt gut.

Also kurzgesagt: Wenn ihr mal wieder Lust auf einen lustigen, nicht dümmlichen, unterhaltsamen deutschen Film habt, dann schaut euch "Wer's glaubt wird selig" an! Ich habe jedenfalls schon lange nicht mehr so bei einem deutschen Film gelacht - höchstens über ihn.



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Die Häupter meiner Lieben

Ach du meine Güte! So etwas schräges habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Und leider war es nicht nur schräg, sondern auch nicht sonderlich gut.

"Die Häupter meiner Lieben" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ingrid Noll mit Heike Makatsch und Christiane Paul in den Hauptrollen.

Es geht um die beiden Freundinnen, Maja und Cora, die ihre Männerprobleme über die Jahre auf eine ganz besondere Art und Weise lösen. Sie bringen sie um. Nunja, klingt nach einer schwarzen Komödie, ist allerdings eher selten lustig, sondern eher verstörend.

Das einzig wirklich positive an dem Film (zumindest für die weiblichen Wesen unter uns) war dieser Anblick:


Und die schönen Landschaftsaufnahmen aus der Toskana, in der der Film teilweise spielt.

Fazit: Wer Lust auf etwas seltsames hat, kann ihn sich gerne anschauen. Alle anderen sollten lieber die Finger vom Film lassen und zum Buch greifen, das war hoffentlich nicht ohne Grund ein Bestseller.

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In guten Händen

Ich hätte nicht erwartet, dass die Erfindung des Vibrators so amüsant war. Aber das ist sie, zumindest in dem Film "In guten Händen" (Originaltitel: "Hysteria"). Und da er wirklich auf einer wahren Begebenheit beruht (wie extra betont wurde), wird es wohl auch genauso lustig gewesen sein.

Die Geschichte um den Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) spielt im London der 1880 Jahre. Der junge Arzt von einem Frauenarzt angestellt, der Frauen mithilfe einer Massagetherapie (ich möchte es zumindest mal so nennen) von Hysterie heilt. Kurzgefasst: Seine Hand beginnt zu schmerzen und er kann seine Arbeit nicht mehr ausführen. Daraufhin erfindet er mit seinem Freund ein elektrisches Massagegerät.

Die Sache an sich ist vielleicht nicht so besonders, aber das wie ist es. Die Handlung ist wahnsinnig lustig und von britischem Humor gespickt.

Und es gibt eine zweite Geschichte im Film: Die Geschichte von Charlotte Dalrymple (Maggie Gyllenhaal), eine der zwei Töchter des Frauenarztes. Sie ist die aufständische der beiden, kämpft für die Rechte der Frauen, betreut ein Armenhaus mit Schule und setzt sich auch sonst für die Bedürftigen ein. Ganz gegen den Willen ihres Vaters. Und vom heutigen Standpunkt ausgehend, weiß man, dass sie (zum Glück) mit ihren Zukunftsvorstellungen recht behalten wird. Natürlich ist dies nicht die erste Geschichte einer starken Frau. Aber sie gibt dem Film noch einmal einen ganz anderen Geschmack.

Die romantische Seite des Films ist natürlich mal wieder völlig absehbar. Da dieser Teil aber nicht im Mittelpunkt steht, finde ich das nicht schlimm.

Die Schauspieler im Film finde ich gut, aber nicht herrausragend. Felicity Jones, die die andere Tochter des Arztes spielt, erscheint mir in gewissen Passagen etwas unglaubwürdig. Maggie Gyllenhaal sticht dafür umso mehr heraus. Ihre Darbietung einer Frau, die zu dem steht, was sie denkt ist wirklich stark.

Fazit: Der Film sehr unterhaltsam ist und die Geschichte des Vibrators tatsächlich erzählenswert ist.

Spaßiges Extra: Der Zeitraffer über die verschiedenen Modelle des besagten Gerätes ;-)




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Der Sternwanderer

Heut gibt es etwas aus der Fantasy Sparte. Ich bin nicht wirklich verrückt nach Fantasy Filmen, aber manchmal schaue ich gerne einen Film aus diesem Genre.

Und nach meiner letzten Fehlauswahl von "Die Geheimnisse der Spiderwicks", war "Der Sternwanderer" (Originaltitel: "Stardust") ein Glücksgriff. Ich bin auf den Film auf Umwegen gestoßen. Das ist mir jetzt fast peinlich, aber mein in letzter Zeit wiederaufkeimender Take That Fandom hat mich auf diesen Film gebracht. Sie haben nämlich den Titelsong des Films bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele gesungen und da ich den Song liebe, dachte ich der Film könne vielleicht auch was sein. Und so war es dann auch.

"Der Sternwanderer" ist ein Fantasy-Märchen aus dem Jahr 2007. Zu Beginn befindet man sich in dem englischen Dorf Wall, was in der Nähe einer großen Mauer liegt, welche die normale Welt vom magischen Königreich Stormhold abtrennt.

Zu Beginn des Filmes begibt sich zunächst der junge Dustan aus Wall verbotenerweise auf die andere Seite. Dort trifft er auf ein junges Mädchen, das von einer Hexe als Sklavin gehalten wird. Er verbringt eine Nacht mit ihr, bevor er nach Wall zurück kehrt. Einige Zeit später wird sein, aus dieser Nacht entsprungener Sohn Tristan für ihn an der Mauer abgegeben.
Achtzehn Jahre später begibt sich Tristan (Charlie Cox) ebenfalls auf die andere Seite der Mauer, wo seine abenteuerliche Reise beginnt.
Eigentlich hatte er sich auf den Weg gemacht um seiner Angebeteten Victoria (Sienna Miller) eine gefallene Sternschnuppe als Geschenk zu bringen. Sie hatte ihm versprochen ihn zu heiraten, wenn er das tue.
Doch die Sternschnuppe entpuppt sich als ein wunderschönes Mädchen mit dem Namen Yvaine (Claire Danes), welches sich dagegen wehrt, dass Tristan sie gefangen nehmen will. Außerdem hat es die mächtige Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) auf Yvaines Herz abgesehen, da man durch das Herz eines Sternes ewiges Leben erlangen kann. Und auch die Söhne des Königs von Stormhold haben es auf sie abgesehen, da sie die Kette besitzt, von welcher die Thronfolge abhängt.
So findet sich Tristan plötzlich in der Rolle des Beschützers von Yvaine wieder und eine abenteuerliche Flucht beginnt, auf der sich Yvaine und Tristan immer näher kommen.

Schon an der Beschreibung des Films kann man erkennen, dass er eigentlich von allem etwas hat. Er ist spannend, romantisch und hat Witz.
Ich finde der Film ist gut gemacht, hat tolle Effekte und auch die Besetzung lässt nichts zu Wünschen übrig. Gerade Michelle Pfeiffer überzeugt als böse Hexe und Robert De Niro als tuntiger Captain Shakespeare macht richtig Spaß.

Erwähnenswert sind auch noch die Königssöhne (Mark StrongCharlie Cox, u.a.), die um den Thron kämpfen. Die bereits verstorbenen weilen als Geister unter den anderen und beobachten diese, das ist teilweise echt zum Totlachen.

Mein Fazit: Auch für nicht Fantasy-Fans ein toller Film, außer man ist einer von denen, für die alles realistisch sein muss, aber dann sollte man vielleicht sowieso auf Dokumentationen umsteigen ;-) Und für alle, die Fantasy mögen ist er sowieso perfekt.

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Shutter Island

In Shutter Island von Martin Scorsese geht es um den Marshal Edward Daniels, gespielt von Leonardo DiCaprio, der mit seinem Partner auf der Insel Shutter Island das Verschwinden einer Patientin untersuchen soll. Auf Shutter Island ist eine Einrichtung für psychisch kranke Schwerverbrecher, weshalb es wichtig ist, die Verschwundene wiederzufinden.

Während den Ermittlungen zieht ein Hurrican auf, weshalb die Ermittler auf der Insel festsitzen und Daniels findet herraus, dass es auf Shutter Island nicht mit rechten Dinegn zu geht und mit den Patienten Experimente durchgeführt werden. Schon bald bekommt Daniels Panikattaken und wird von Halluzinationen geplagt. Auch seine körperliche Verfassung verschlechtert sich zunehmends. Er findet zwar nach einiger Zeit die Patientin, stößt aber auf immer mehr Rätsel, die ihn dazu zwingen auf der Insel zu bleiben...

Der Psychothriller ist wirklich fesselnd. Zu Beginn war ich noch sehr skeptisch, da ich es seltsam fand, nicht zu wissen, was da eigentlich los ist. Ich habe es nicht verstanden, was mich zunächst gestört hat, doch im Nachhinein betrachtet ist, dies das, was den Film ausmacht. Man ist gefangen und versucht herauszufinden, was eigentlich wirklich passiert.

Das und auch die gute Leistung der Schauspieler macht diesen Film wirklich sehenswert.

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Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

Im vierten Film der Pirates of the Caribbean Serie macht sich Jack gemeinsam mit Blackbeard (Ian McShane) und seiner Tochter (Penélope Cruz) auf den Weg zur Quelle der ewigen Jugend. Da auch die Spanier und die Briten auf der Suche nach derselben sind, beginnt ein Wettlauf um die Kelche und die Träne der Meerjungfrau, die benötigt werden um die Wirkung der Quelle nutzen zu können.

Ich hatte es schlimmer erwartet. Ich dachte bisher "eigentlich kanns ja nichts mehr werden". Meistens wird es schlecht, wenn man zwanghaft verucht eine Reihe fortzuführen, obwohl die eigentliche Idee schon längst abgedreht ist.
Doch um ehrlich zu sein, war ich positiv überrascht. Die Story war ganz gut, die neuen Charaktere haben das Ganze in bisschen aufgemischt. Und Johnny Depp glänzte natürlich mal wieder, das muss man ihm lassen. Und die Filmmusik war ebenfalls (wie allerdings erwartet) toll, wenn auch vielleicht ein wenig zu ähnlich zum zweiten und dritten Teil.
Allerdings hat im Film doch eine durchgehende Spannungslinie gefehlt. Irgendwie ist wenig Unerwartetes passiert, wogegen in den anderen Teilen doch einige Überraschungen passiert sind.
Zu den "technischen" Details des Films: Das Filmen in 3D hätte man sich sparen können, zumindest, so lang der Stand der Technik so ist, wie derzeit. Ein digitales HD Bild ist wesentlich besser und verleiht dem ganzen fast die selbe Bildtiefe.
Froh war ich, dass ich den Film auf Englisch gesehen habe, denn die neue deutsche Stimme von Jack ist fast schon unterirdisch, das passt einfach nicht, nicht zu dieser Rolle.
Doch alles in Allem ist der Film meiner Meinung nach eine (fast) gelungene Fortsetzung der Reihe, wobei der erste Film doch immer der Beste bleiben wird.

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Larry Crowne

Der Film "Larry Crowne" von und mit Tom Hanks erzählt von einem Mann, der seinen Job bei einem Supermarkt, aufgrund seines zu geringen Bildungsstandes, verliert und dann an einem Community College seinen Abschluss nachholen möchte. Dort lernt er die Lehrerin Mercedes Tainot und natürlich auch einige ander Studenten kennen, die sein Leben verändern.

Der Film zeigt die Probleme eines älteren Mannes, dessen Leben durch die Ansprüche der Gesellschaft aus den Fugen gerät. Doch er versucht das Beste daraus zu machen und wird dafür belohnt. Diese Geschichte steht zwar eher im Hintergrund, macht die romantische Komödie aber reifer und nicht so platt, wie andere Filme dieses Genres.

Die Geschichte um ihn und seine Lehrerin ist zwar absehbar, aber trotzdem wunderbar romantisch und unterhaltsam. Die beiden Schauspieler Julia Roberts und Tom Hanks machen das ganze mit ihrem Witz und Charme noch unterhaltsamer.

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Safe House

Nun gibt es endlich wieder etwas über einen aktuellen Kinofilm. "Safe House" ist ein Actionthriller von Daniel Espinosa mit Ryan Reynolds und Denzel Washington. 

Es geht um einen CIA-Agenten Matt Weston, der als Wächter eines Safe-Houses in Kapstadt eingesetzt wurde. Dieses Haus dient dazu Zeugen unterzubringen, bevor sie vor Gericht ihre Aussage machen. Der Job war in den letzten 12 Monaten nicht sonderlich spannend, doch dies ändert sich schlagartig, als Tobin Frost, ein ehemaliger Agent, ins Safe-House gebracht wird. Er war ein guter Agent, bis er die Seiten wechselte und begann mit Informationen zu handeln.
Frost's Auftraggeber wissen, dass er von der amerikanischen Regierung als Kronzeuge festgehalten wird und dringen in das Safe House ein. Da es Westons wichtigste Aufgabe ist seinen "Gast" zu beschützen, entkommt er mit ihm. Die Flucht gestaltet sich als äußerst schwierig und Weston bekommt Gelegenheit sich zu beweisen.

Die rasanten Verfolgungsjadgen und Actionszenen lassen zumindest keine Langeweile aufkommen. Allerdings ist die Handlung eher Standard und erinnert an viele andere Filme dieser Art. Schon allein die Schlussszene erinnert doch sehr an Mission Impossible.
Was aber eher stört als diese Standardhandlung ist der ziemlich hektische Schnitt und die wacklige Kameraführung bei den Nahaufnahmen, die auch extrem nah sind. 
Durch den Schnitt kommen leider auch die Schauspieler, von denen ich mir eigentlich einiges erwartet hatte nicht sondelich gut zur Geltung. Bei einem Schnitt schätzungsweise alle 3 Sekunden ist es wohl auch ziemlich schwer die Charaktere besser zu spielen und deren Persönlichkeit zu zeigen. Schade, wenn sogar Nebenfiguren mit tollen Schauspielern, wie zum Beispiel Vera Fermiga, besetzt sind.

Der Film ist eher eine Aneinanderreihung von Schießerreien und anderen Actionszenen, als ein guter Actionthriller.


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SUPER 8

In "Super 8" geht es um sechs Freunde, die beim Dreh eines Filmes für einen Wettbewerb, ein Zugunglück beobachten. Einer der Freunde hatte zuvor einen Truck beobachtet, der sich auf die Gleise gestellt hatte und dadurch den Unfall verursacht hatte. Bei dem Fahrer des Trucks finden sie eine Karte, die darauf schließen lässt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu gegangen ist. Als nach dem Unglück die Army auftaucht und nach etwas zu suchen scheint, entdecken die Freunde, dass etwas aus dem Zug entkommen ist, das vermutlich nicht hätte entkommen sollen. Die Freunde beginnen nachzuforschen und kommen dem Rästel auf die Spur...

Mehr möchte ich nicht erzählen, ihr solltet den Film selbst sehen. Ich finde es ist ein sehr gelungener Science-Fiction-Film aus der Feder von J.J.Abrams, der außerdem Regie führte und dem Produzenten Steven Spielberg. Er erinnert mich an "E.T.", der eindeutig schon ein Science-Fiction-Klassiker ist, und Super 8 ist meiner Meinung nach auf dem Weg ein solcher zu werden.
Die Bilder des Filmes sind beeindruckend und auch die Kameraführung passt perfekt. Ich finde es toll, dass man das entkommene Wesen nicht zu sehen bekommt, bis die Kinder entdecken, um was es sich handelt. So fiebert man mit und ist gespannt, was auf einen zukommt.

Ich finde auch toll, dass der Film nicht das in Science-Fiction Filmen so typische Bild eines bösartigen Außerirdischen Monsters vertritt, sondern man auch mit dem "Monster" mitfühlen kann.

Begeistert war ich auch von den Schauspielern, vor allem von den Kindern, allen voran Elle Fanning.

Für mich ist dieser Film mit einer der Besten, der letztes Jahr ins Kino kam, also absolut sehenswert!

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Kein Geist für alle Fälle

Heute einmal etwas aus dem Fernsehen: Kein Geist für alle Fälle ist eine TV-Produktion von Sat1. In der romantischen Komödie geht es um Jana (Diana Ampft), die den Flugzeugingenieur Tom (Stephan Luca) anfährt, da dieser ihr vor das Auto läuft.
Tom liegt nach dem Unfall im Koma, doch sein Geist taucht fortan immer wieder bei Jana auf und will ihre Hilfe. Er hat vor seinem Unfall eine bahnbrechende Entdeckung gemacht und Jana soll für ihn verhindern, dass sein Kollege seine Erfindung klaut.
Natürlich hilft Tom Jana soweit er als Geist kann und die beiden kommen sich näher und finden heraus, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. Doch Jana steckt eigentlich in einer glücklichen Beziehung mit dem Millionenerben Max und Toms Zustand verschlechtert sich zusehens.



Natürlich ist die Idee des Filmes nichts neues, aber trotzdem ist die Geschichte irgendwie anders und sehr, sehr lustig umgesetzt. Auch die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rolle sehr gut und trotz des schrägen Themas nicht zu überzogen.

Nur das Ende des Filmes ist mir doch etwas zu seltsam geraten, aber immerhin nicht wie von sicherlich jedem erwartet, sondern überraschend.

Für einen Sat1 Film durchaus gelungen (nein, ich habe keine Vorurteile, aber manchmal sind die doch sehr seicht. Was nicht heißt, dass ich sie nicht gerne gucke) und ein netter Film für einen entspannten Abend vor dem Fernseher.




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Sherlock Holmes: Spiel im Schatten

In "Spiel im Schatten" ist Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) auf der Jagd nach Professor Moriarty, dessen Plan es ist durch seine kriminellen Machenschaften eine Menge Geld an sich zu bringen und einen Krieg in Europa anzuzetteln.
Nachdem er seinem Freund Dr. Watson (Jude Law) und dessen Frau zu Beginn ihrer Hochzeitsreise das Leben rettet, machen sich Holmes und Watson auf den Weg um Moriatys Pläne zu druchkreuzen.

Regisseur Guy Ritchie zeigt in der Fortsetzung von "Sherlock Holmes", dass nicht nur das "Neue" an seinem ersten Film begeisterte, sondern die Geschichten und seine Inszenierung auch für weitere Hollywood-Blockbuster geeignet sind.

Die Fortsetzung begeistert erneut mit seinen teilweise extremen Zeitlupen und einem gewissen Humor, vor allem in den Dialogen zwischen Holmes und Watson. Doch eben diese erscheinen auch teilweise etwas seltsam, fast schon sinnlos, gerade zu Beginn des Filmes.

Doch das Spiel der beiden Hauptdarsteller Robert Downey Jr. und Jude Law macht dies locker wieder wett. Die beiden harmonieren, wie auch schon im ersten Teil, sehr gut. Die Streitereien zwischen den Beiden erinnern an eine Beziehung eines "alten Ehepaares", auch Holmes Eifersucht auf Watsons frisch angetraute Frau ist gut dargestellt.


Alles in allem reicht der zweite Teil fast an den ersten heran. Die Story ist nicht ganz so überraschend, wie die im ersten Teil und die Dialoge doch etwas weniger lustig. Dafür bringen die neuen Figuren, wie Holmes Bruder Mycroft (Stephen Fry), neuen Wind in das Sequel.

Also kann man sagen: Wer den ersten Teil mochte, wird auch den zweiten mögen.

 
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Über den Dächern von Nizza

Ich mag alte Filme. Die sind nicht so hektisch wie die heutigen Filme, sind aber trotzdem spannend. Zumindest ist das bei "Über den Dächern von Nizza" mit Cary Grant und Grace Kelly so.

Für diejenigen, die den Film nicht kennen: Es geht um den ehemaligen Juwelendieb John Robie, der auch die Katze genannt wird. Als an der Riviera erneut Juwelendiebstähle stattfinden Gerät Robie wieder unter Verdacht. Um sich selbst zu entlasten macht er sich auf die Suche nach den wahren Dieb.
Dabei trifft er auf die reiche Frances und ihre Mutter, mit Hilfe derer er den Räuber ködern möchte. Zunächst tappt er in seine eigene Falle, kann aber entkommen und entlarvt zum Schluss den wahren Täter.

Wenn man die heutigen Thriller betrachtet erscheint einem dieses Exeplar von Alfred Hitchcock zu Beginn etwas lahm und natürlich erscheinen einem die rasant gemeinten Szenen als nicht besonders spektakulär.

Doch umso faszinierender ist es, dass der Film trotzdem fesselt. Man hat Zeit sich selbst Gedanken zu machen, wie es weitergehen könnte oder wer der wahre Täter sein könnte. Das finde ich schön. Man fühlt sich in gewisser Weise so, als sei man beim Fängen des Diebes dabei.


Der Film ist toll für alle, die nicht immer große Explosionen und Kämpfe brauchen, aber einen Film sehen wollen, der zum einen spannungsgeladen ist, zum anderen aber auch noch Witz und ein wenig Romantik enthält.

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Love Happens

In diesem amerikanischen Romantikdrama mit Jennifer Aniston und Aaron Eckhart geht es um den Erfolgsautor Burke Ryan, der auf einer Reise zu einem seiner von ihm angebotenen Selbsthilfeseminaren die Blumenhändlerin Eloise kennenlernt.

Er hat vor einiger Zeit seine Frau verloren und leitet nun Trauerseminare, um Menschen, die ebenfalls einen solchen Verlust erlitten haben zu helfen. Doch er selbst hält sich nicht an seine Ratschläge und kann sich nicht von seiner tragischen Vergangenheit befreien.
Eloise versucht ihm dabei zu helfen und so gelingt Burke am Ende ein Neuanfang.

Wie in den meisten Romantikfilmen ist das Ende bereits am Anfang abzusehen, doch dies stört nicht weiter. Im ersten Teil des Films wird gerade die Thematik der Trauer und des Verlustes sehr einfühlsam behandelt und man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Gegen Ende wird der Film leider etwas schwächer. Meiner Meinung nach kommt Burke zu plötzlich, dass er auch an sich selbst arbeiten muss, doch irgendwie muss der Film ja schließlich einen Wendepunkt bekommen. Nur ist es für den tiefgängigen Beginn doch ein wenig oberflächlich gehalten.

Die Darsteller allerdings machen dieses Nachlassen allerdings weniger schlimm.  Sie spielen sehr überzeugend und mit viel Charme und die Chemie zwischen den beiden stimmt.

Ich finde Love Happens ist für einen gemütlichen Fernsehabend ganz nett, wer aber auf Grund des Titels eine Romantische Komödie erwartet wird ein wenig enttäuscht sein.

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Mission Impossible: Phantom Protokoll

Eigentlich mag ich Tom Cruise ja nicht so sonderlich gerne, doch da der Trailer nach einem spannenden und actionreichen Film aussah und ein Freund ihn gerne sehen wollte, war ich nun in Mission Impossible 4.

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Bei der Fortsetzung der Mission Impossible Serie zeigt sich Agent Ethan Hunt mit neuem Team. Bei einem Einsatz des IMF im Kreml wird Agent Hunt Zeuge eines verheerenden Bombenattentats, welches von der Russischen Regierung dem IMF in die Schuhe geschoben wird. Daraufhin wird vom amerikanischen Präsidenten das Phantom-Protokoll aktiviert, was bedeutet, dass der IMF von der amerikanischen Regierung verleugnet wird und so Hunt und sein Team keine Unterstützung mehr von oben haben.
So macht er sich alleine mit seinem Team auf den Weg die Drahtzieher des Anschlags zu fassen und Abschusscodes für russische Atomraketen sicherzustellen.
Dabei führt die Verfolgungsjagd sie zunächst nach Dubai und anschließend nach Indien.
Die Jagd nach den Codes und dem Drahtzieher, der mit Hilfe der Codes einen Atomkrieg anzetteln möchte und damit die Welt zerstören erinnert mich in gewisser Weise an die James-Bond-Filme. Die Mission des Teams um Hunt entwickelt sich zwar doch ungewohnt gradlinig ist aber doch sehr spannend und hält auch ein paar lustige Szenen bereit.
Gerade die Szenen im und am Burj Khalifa sind sehr actionreich, aber doch auch mit Humor ausgestattet. Die Aufnahmen lassen einen staunen und verursachen Gänsehautfeeling. Stellen Sie sich doch mal vor, Sie müssten außen an einem 830 Meter hohen Turm in hochklettern und das in ein Stockwerk mit dreistelliger Nummer.

Auch in Indien ist für spannende Verfolgungen und gut inszenierte Aktionszenen gesorgt.
Auch die Entwicklung des neu zusammengestellten Teams wird beleuchtet und zeigt so auch ein Paar Einblicke in das "Innenleben" der Agenten.

So ist Mission Impossible: Phantom Protokoll ein guter Film, für alle die auf Action stehen und dabei Spaß haben wollen - auch für diejenigen, die die ersten Mission Impossible Filme nicht gesehen haben, denn dieses Sequel ist fast völlig losgelöst von seinen Vorgängern. Es ist kein brutaler Prügelfilm sondern ein spannender und meiner Meinung nach auch humorvoller Agentenfilm.

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